Soziales Brixen – Hilfe für alle, die sie brauchen
Soziale Sicherheit brauchen wir mehr denn je. Wer in Brixen lebt, soll ein materiell abgesichertes, selbstbestimmtes Leben führen können. Unser Grundsatz lautet: Lebensqualität für alle. Wir wollen die gesellschaftlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schaffen für ein Miteinander der Generationen, Geschlechter, Kulturen und Lebensweisen.
Unsere Ziele:
- Intensivere Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft Eisacktal und Sichtbarmachen der geleisteten Sozialarbeit für die Bürger/innen.
- Erarbeitung eines Sozial-Leitbilds mit der Bezirksgemeinschaft als Wegweiser für das sozialpolitische Handeln aller in Politik und Verwaltung tätigen Personen.
- Errichtung eines Sozialpartnerforums in der Gemeinde.
- Realisierung des Sozial- und Sanitätssprengels in der Stadt.
- Gemeinsam mit der Bezirksgemeinschaft Verwirklichtung des Obdachlosenheims und das Frauenhauses in der kommenden Legislaturperiode.
- Sicherstellung bzw. Ausbau der Dienste (Soziales und Sanität) sowohl in der Stadt als auch in den Fraktionen durch eine enge Zusammenarbeit mit der Sanitätsdirektion
- Sichtbarmachen der Preisentwicklung durch vernetzte Preiskontrolle
- Sozial gerechte und familienfreundliche Ausrichtung von öffentlichen Preisen, Tarifen und Gebühren.
- Förderung des Dialogs mit Migrant/innenvereinen und anderen Institutionen und Suche nach einvernehmlichen Lösungen für migrant/innen-spezifische Anliegen.
Jung sein in Brixen macht Spaß
Im Gemeinderat von Brixen werden viele Entscheidungen getroffen, die das Leben der jungen Menschen in unserer Stadt beeinflussen. Daher wollen und sollen Brixens Jugendliche mitreden und Gemeindepolitik mitgestalten. Unsere Jugendlichen haben die Möglichkeit, stärker an den gesellschaftlichen, politischen und demokratischen Prozessen der Gemeinde teilzunehmen. Wir setzen uns für mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten junger Menschen in der Stadt ein. Wir wollen eine Jugendpolitik für Brixen, die Identität und Identifikation stiftet.
Unsere Erfolge:
- Das Jugendzentrum Kassianeum wird jährlich mit ca. 60.000 Euro unterstützt. Die Umbauarbeiten wurden mit weiteren 40.000 Euro unterstützt. Für die verschiedenen Jugendvereine werden jährlich ca. 20.000 Euro im Haushalt ausgewiesen.
- Der Jugendrat Agorà wurde konstituiert und ist bereits in der zweiten Amtsperiode.
- Die Jugendarbeit von Vereinen und Musikschule wird von der Gemeindeverwaltung gefördert.
- Die Errichtung von Trendsportplätzen (Skaterbahn u.ä.) wurde von der Gemeinde wesentlich mitunterstützt.
- Die Sommerbetreuungsdienste von verschiedenen Vereinen werden von der Gemeinde finanziell mitunterstützt.
- Die Jugendräume in Milland und Sarns wurden fertiggestellt.
Unsere Ziele:
- Jugendgerechte Aufbereitung der Themen Information, Unterhaltung, Kommunikation, Sport und Bewegung in Zusammenarbeit mit den Jugendorganisationen.
- Durchführung einer Jugendstudie in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Kassianeum.
- Erstellung einer Jugendhomepage, von Jugendlichen selbst aktiv mitgestaltet. Brixens „Junges Portal“ soll Unterhaltung, Informationen, Tipps & Backgrounds sowie einen interaktiven Bereich bieten, mit der Möglichkeit, sich an Umfragen zu beteiligen, Beiträge zu übermitteln oder Foren zu besuchen.
- Ausbau und Förderung des Freizeitangebots für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien (unterstützt von den verschiedenen Vereinen).
- Bessere Vernetzung der Jugend- und Bildungsarbeit.
- Stärkere Unterstützung der Jugend- und Kinderarbeit von Vereinen.
- Errichtung von Multimedia-Terminals an von Jugendlichen stark frequentierten Plätzen. Private Sponsoren sollen hier bei der Finanzierung mithelfen.
- Verstärkte Sensibilisierung und Prävention im Bereich des Konsums von Alkohol und Drogen in Zusammenarbeit mit den Jugenddiensten.
- Errichtung von weiteren Spielplätzen, Trendsportplätzen, der Kletterhalle und Bolzplätzen für Kinder und Jugendliche.
- Öffentliche Sportanlagen müssen soweit als möglich öffentlich zugänglich werden.
- Ermöglichung von Veranstaltungen (Rock-, Popkonzerte) - immer unter Beachtung des Anrainerschutzes.
- Die Jugendarbeit hat einen hohen Stellenwert: Jugendliche sollen zur aktiven politischen Beteiligung motiviert werden (Agorà).
Alt werden in Brixen
Eine der größten Herausforderungen für die Sozialpolitik auf Gemeindeebene in den kommenden Jahren wird es sein, die Politik auf die Bedürfnisse der Senior/innen abzustimmen. Die Qualität der Pflege ist eine moralische und medizinische Verpflichtung und daher ein besonderes Anliegen. Wir legen weiterhin Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft und den zuständigen Stellen auf Landesebene. Die Versorgungssicherheit ist in Brixen schon hochentwickelt.
Unsere Erfolge:
- Wir verfügen in den Senior/innen-Heimen von Brixen über derzeit insgesamt 170 Betten.
- Die Abteilung für Kurzzeitbetten im Bürgerheim ist in Betrieb.
- Unsere Seniorenclubs werden von 1.200 Senior/innen genutzt.
- Über 200 Senior/innen nehmen jährlich die Ferienangebote in Anspruch.
- Im Rahmen der Seniorentätigkeit werden verschiedene Initiativen gefördert (z.B. Don-Bosco-Fest, Feste in den Fraktionen).
- Die freiwillige Betreuungstätigkeit wird gefördert.
- Der Ausbau der Station für Demenzkranke wird mit 880.000 Euro unterstützt.
Unsere Ziele:
- Ein langfristiges Ziel der Gemeindeverwaltung ist die Gewährleistung der Versorgungssicherheit älterer Menschen. Hierzu sollen – wie vom Landesplan vorgesehen - weitere Betten für die Kurz- und Langzeitpflege realisiert werden.
- Errichtung einer Servicestelle für Senior/innenkultur in Zusammenarbeit mit den Seniorenclubs, um speziell für die ältere Generation Anschluss, Kontakt und Geselligkeit zu fördern und der Vereinsamung entgegenzuwirken. Hausbesuche sind in dieser Hinsicht genauso wichtig wie die Förderung von generationenübergreifenden Veranstaltungen.
- Massive Förderung von ehrenamtlichen Diensten an älteren Bürger/innen.
- Verwirklichung von zusätzlichen Rastplätzen entlang von öffentlichen Wegen und Plätzen.
- Weitere Förderung des Projekts Seniorenmensa.
- Unterstützung der Altenheime, um Tagessätze sozial verträglich halten zu können.
- Weiterbildungsangebote für Senior/innen
- Qualitativ hochwertige Schulungsangebote für die Mitarbeiter/innen der städtischen Seniorenheime.
- Vorrangige Förderung von generationsübergreifenden Kontakten und Veranstaltungen, z. B. durch Begegnungen von Jung und Alt im Bürgerheim: Lebensweisheit und Wissen der älteren Bürger/innen sollen auf vielfältige Weise den nachkommenden Generationen vermittelt werden.
Brixen, eine frauenfreundliche Stadt
Wir von der SVP wollen, dass Frauen eigenständig und finanziell unabhängig leben können. Dazu gehören eine gute Ausbildung, ein eigenes Einkommen und eine eigenständige Pension. Wichtigste Voraussetzungen dafür sind die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für beide Elternteile, ein partnerschaftliches Teilen der Familien- und Hausarbeit und die Aneignung einer dazu erforderlichen Partnerschaftskompetenz. Die Gemeinde wird hier zum einen mit gutem Beispiel vorausgehen, zum anderen muss sie durch entsprechende Maßnahmen und Anreize dafür sorgen, dass auf allen Ebenen die Rahmenbedingungen für eine effektive Chancengleichheit von Frau und Mann geschaffen werden.
Unsere Erfolge:
- Die Kommission für Chancengleichheit wurde mit Unterstützung der Gemeinde eingerichtet und hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von Frauen-Initiativen vorangetrieben bzw. mitunterstützt, so etwa das alljährliche Frauenfest zum Internationalen Tag der Frau, den Kinderhort in der Industriezone, das Frauenstadtbuch, Bewusstseinsbildung für Frauenanliegen, u.a.m.
- Die Gemeindeverwaltung hat sich an den Vorarbeiten für die Errichtung eines Frauenhauses, welches demnächst seiner Bestimmung übergeben wird, wesentlich beteiligt.
Unsere Ziele:
- Bereits im Kindergarten und in der Schule müssen Ansätze einer geschlechtersensiblen Pädagogik vermittelt werden. Die bildungswissenschaftliche Fakultät kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Die politischen Verantwortungsträger werden sich dabei um eine gewinnbringende Zusammenarbeit bemühen.
- Unterstützung jener Institutionen, welche Hilfen zur Aneignung von Partnerschaftskompetenz anbieten.
- Unterstützung des aktiven Wiedereinstiegs von Frauen in den Beruf durch verschiedene Maßnahmen: Recht auf Teilzeitarbeit, Kinderbetreuungseinrichtungen mit flexiblen Öffnungszeiten, Kinderpflegedienste, berufliche Qualifizierung auch während der Karenzzeit, Pilotprojekte in der Privatwirtschaft, welche Frauen und Männern mehr Zeit für die Familie geben.
- Umsetzung des Gleichstellungsgesetzes und Entwicklung von Frauenförderplänen und frauenspezifischen Projekten: Brixens Stadtverwaltung hat hier frauenpolitische Vorbildwirkung.
- Paritätische Besetzung von Gremien.
Brixen, eine familienfreundliche Stadt
Frauen UND Männer haben ein Recht auf Familie UND Beruf. Wir wollen ein familienfreundliches Arbeitsumfeld fördern: Das Einkommen muss ebenso stimmen wie das organisatorische und soziale Umfeld.
Unsere Erfolge:
- Die Gemeinde hat variable und qualifizierte Teilzeitarbeitsplätze für Frauen und Männer mit Kinderbetreuungspflichten geschaffen.
- Das Kleinkinderbetreuungsangebot wurde kontinuierlich ausgeweitet. Im Jahr 2005 stehen 79 Kinderbetreuungsplätze in öffentlichen und privaten Betreuungseinrichtungen zur Verfügung. Die Stadt gibt für den laufenden Betrieb jährlich rund 200.000 Euro aus.
- In Milland wurde der italienische Kindergarten Arcobaleno neu gebaut. Der deutsche Kindergarten in Milland und der italienische Kindergarten in der Runggadgasse wurden erweitert bzw. saniert. Beim Kindergarten Mozart wurde eine 5. Sektion errichtet. Im Rosslauf sind die Arbeiten für den Bau von 3 deutschen und einer italienischen Kindergartensektion im Gange. Mit derzeit 775 Plätzen gibt es keine Wartelisten mehr; alle Kinder von 3 bis 6 Jahren haben einen Kindergartenplatz.
- 2004 wurden 30 Kinderbetreuungsplätze mit flexiblen Öffnungszeiten in der Industriezone errichtet
- Die Schulmensa in der Dantestraße wurde neu gebaut.
- 1.000 Kinder haben 2003/2004 das Schulausspeisungsangebot in Anspruch genommen; insgesamt wurden 41.000 Mahlzeiten ausgegeben.
- Die Gemeinde hat die Führung der Schulmensa St. Michael übernommen.
- Insgesamt 16 Pflichtschulen der Stadt werden derzeit geführt; mehr als 2000 Schüler/innen besuchen diese Schulen
- In den Sommerferien gab es verschiedene Sommerbetreuungsangebote; in den letzten Jahren haben insgesamt 500 Kinder dieses Angebot in Anspruch genommen.
- Sommer- und Freizeittätigkeiten von verschiedenen Vereinen sowie das Eltern-Kind-Zentrum ELKI wurden von der Gemeinde finanziell und durch Infrastrukturen großzügig unterstützt.
- Die Gemeinde hat im Schwimmbad die Einführung der Familienkarte ermöglicht und trägt einen Teil der Eintrittskosten für Kinder, Jugendliche und Senior/innen.
- Das vom VKE geführte Spielhaus in der Fischzucht wurde seiner Bestimmung übergeben.
- Die Finanzierung für den Kinderspielplatz Rosslauf/Zinggen wurde gesichert.
Unsere Ziele:
- Schaffung von Betreuungsplätzen für Kinder in allen Altersbereichen (unter 3 Jahren, 3-7 und 7 – 12 Jahre), so dass alle Kinder, die einen Platz brauchen, optimal betreut werden können. Auch private Betreiber sollen dabei unterstützt werden.
- Anpassung der Öffnungszeiten an die Bedürfnisse der Familien.
- Ausbau der Nachmittagsbetreuung an den Schulen sowie der Sommer- und Ferienbetreuung.
- Realisierung der ausgewiesenen Kinderspielplätze; kinder- und jugendgerechte Gestaltung der Spielplätze.
- Errichtung einer zentralen Servicestelle, die Eltern über öffentliche und private Kinderbetreuungseinrichtungen sowie über andere Familiendienste berät: Die Gemeinde will eine verlässliche Ansprechpartnerin in Familienbelangen sei!
- Teilzeitarbeit für Frauen und Männer mit Kinderbetreuungspflichten bis zum Schuleintritt der Kinder: Die Stadt wird Betriebe zur Entwicklung von flexiblen Arbeitszeitmodellen anregen, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ohne Nachteile für die Karriere für beide Elternteile zu ermöglichen.
- Anpassung der Zeiten für den Parteienverkehr in den Büros der Stadtverwaltung an die Bedürfnisse der Bürger/innen: Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie der Lebensqualität der Bürger/innen durch eine strategische Zeitpolitik.
- Förderung von Familien mit Kindern durch besondere Begünstigungen (Familienpass, Tariferleichterungen, begünstigter Zutritt zu Veranstaltungen und öffentlichen Strukturen, u.a.).
Gleiche Teilnahme am gesellschaftlichen Leben
Eigenständige Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für die Teilnahme von Menschen und Personengruppen am gesellschaftlichen Leben. Wir setzen uns dafür ein, dass sich alle Menschen in der Stadt Brixen - ob mit Verkehrsmitteln, Fahrrad, Rollstuhl, zu Fuß oder mit Kinderwagen – so frei und uneingeschränkt wie möglich bewegen können.
Unsere Erfolge:
- Alle gemeindeeigenen öffentlichen Bauten haben einen barrierefreien Zugang.
- Der Grundsatz der Beseitigung von architektonischen Barrieren wurde in die Bauordnung aufgenommen.
Unsere Ziele:
- Der Abbau von Barrieren bleibt ein wichtiges Ziel: wo sie noch vorhanden sind, werden sie abgebaut. Architekt/innen und Planer/innen müssen für barrierefreies Planen sensibilisiert werden.
- Einsatz von behindertengerechten Bussen.
- Prüfung der Projekte der öffentlichen Verwaltung durch einen Vertreter der Behindertenverbände.
- Erfüllung der Quote für die Einstellung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Fähigkeiten seitens der Gemeinde.
- Durchführung eines Projekts „aus anderer Sicht“ in Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft an mehreren Schulen: Die Lehrer/innen und Schüler/innen lernen in speziellen Workshops Menschen unterschiedlicher Behinderungsarten kennen, diskutieren mit ihnen und erkunden gemeinsam den öffentlichen Raum (Stadtteilausflüge, Gehörlosentheater, gemeinsame Videodokumentation, usw.)
- Öffentlichkeitsarbeit, um auf die Probleme von Menschen mit besonderen Bedürfnissen (Blinde, chronisch und psychisch Kranke, Bewegungsbeeinträchtigte, geistig Behinderte) aufmerksam zu machen und Betriebe für die Eingliederung von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt zu sensibilisieren.
- Sommerbetreuung für Menschen mit Behinderung
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