Besser für Brixen


28.08.2008
SVP-Bezirk Brixen
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BRIXEN
Themen
Das Verwaltungs-programm der SVP Brixen

05.04.2005

Leistungsstarke Wirtschaft – Sicherung der Arbeitsplätze

Unsere Märkte werden zunehmend internationaler. Brixen muss sich mehr denn je dem Wettbewerb der Wirtschaftsstandorte stellen. Zugute kommen unserer Stadt dabei mehrere Standortvorteile: Brixen ist eingebettet in eine besonders dynamische Region, hat qualifizierte Arbeitsplätze, gute Verkehrsanbindungen, eine hohe Lebensqualität und entwickelte Infrastrukturen. Die Arbeitslosenrate ist im Städtevergleich sehr niedrig. Dennoch: Wer stehen bleibt, geht rückwärts. Wenn wir den erreichten Wohlstand beibehalten wollen, müssen wir mutig, klug und engagiert weiterführen, was unsere Vorgänger/innen begonnen haben.

Wirtschaftsstandort Brixen
Es gilt, im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten dafür zu sorgen, dass die qualifizierten Arbeitsplätze und attraktiven Standortfaktoren unserer Stadt auch in Zukunft gesichert bleiben.

 
 Industrie und Handwerk
Unsere Erfolge:
-          Berufsbildungseinrichtungen wurden ausgebaut, neue Bildungswege geschaffen, damit Betriebe auf qualifizierte Mitarbeiter/innen bauen können. Die deutsche und die italienische Berufsschule wurden neu gebaut.
-          Die Gewerbeflächen Gewerbezone „Flauge“ (St. Andrä) und Zone E 3 (St. Andrä) wurden neu ausgewiesen und die notwendigen Infrastrukturen geschaffen.
-          Gewerbeparks sichern zusätzliche Produktions- und Dienstleistungsfläche.
Unsere Ziele:
-          Vorwiegende Nutzung der Gewerbezone für das produzierende Gewerbe sowie Stärkung der Kontrollen in der Gewerbezone
-          Qualifizierung und Sicherung der Arbeitsplätze in Handwerk, Industrie, Dienstleistung und Landwirtschaft
-          Bündelung von wirtschaftlichen Interessen, Anliegen und Potentialen für den Produktionsbereich, um Kooperationen sowie die qualitative Innovation in Organisation und Produktionsabläufen besser gestalten und nutzen zu können und um kosteneffizienter zu wirtschaften.
-          Einrichtung einer Anlauf- und Koordinationsstelle über das Pilotprojekt „Wirtschafts-Service“ in der Gemeinde, mit dem Ziel  Unternehmen umfassend zu betreuen und zu beraten. Die Stadtwerke werden hier eine tragende Rolle übernehmen.
-          Aufwertung des Erscheinungsbildes der Gewerbezone sowohl in infrastruktureller als auch in architektonischer Hinsicht.
-          Ausbau der Vertretung von Brixen in verschiedenen Landesgremien, die auf die Entwicklung und Förderung der Stadt Einfluss nehmen können.
-          Weiterer Ausbau der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Brixen sowie der
Zusammenarbeit und Vernetzung mit der heimischen Wirtschaft
-          Vorrangige Unterstützung der Ansiedlung von technologieorientierten Betrieben durch entsprechende Berücksichtigung bei der Zuweisung von Industriegründen und Zusammenarbeit mit den Forschungs- und Bildungseinrichtungen (Universität, Eurac, Bic).
-          Nachhaltige Förderung von Kooperationen mit anderen Gemeinden, insbesondere mit der Gemeinde Vahrn: Das Wirtschaftsleben endet nicht an den Gemeindengrenzen
-          Verwirklichung eines leistungsfähigen, weit verzweigten Telekommunikationsnetzes zur Vernetzung aller Betriebe.
-          Berücksichtigung von bestehender Leerkubatur vor der Neuausweisung von Gewerbezonen: Grund und Boden sind unser wertvollstes Erbe!
-          Ausweisung von Lagerzonen für die heimische Wirtschaft (Bau- und Transportgewerbe).
-          Vorrangige Behandlung von ortsansässigen Betrieben bei öffentlichen Ausschreibungen (im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten).
-          Fertigstellung der Bahnüberführung nach Albeins und der Anbindung der Autobahn an die Industriezone, um schrankenfrei nach Albeins und von den Hauptstraßen direkt in die Gewerbezone zu gelangen. Entsprechende Umleitung des PKW- und LKW-Verkehrs.

 
Fremdenverkehr
Unsere Erfolge:
-          Die Bürgersäle als Kulturträger und Kongresseinrichtung sind fertiggestellt und beleben die Stadt mit vielfältigen Veranstaltungen.
 
-          Die urbanistischen Voraussetzungen für eine Erhöhung der Bettenkapazität sind geschaffen und teilweise bereits verwirklicht.
-          Veranstaltungen und Events wie Weihnachtsmarkt, Törggelemarkt, Brotmarkt, Sommeremotionen, Bauernfest oder Altstadtfest werden von der Gemeinde mitunterstützt und mitveranstaltet.
-          Der Schibusdienst, der auch von vielen Brixner/innen genutzt wird, wird von der Gemeinde jährlich mit ca. 30.000 Euro mitfinanziert.
Unsere Ziele:
-          Die touristische Infrastruktur wird konsequent als Gesamtkonzept geplant und weiter verbessert.
-          Kulturelle und sportliche Ereignisse sind touristische Zugpferde und müssen von allen Verantwortungsträgern gemeinsam mit der Gemeinde geplant und umgesetzt werden. Ziel ist, die Verweildauer der Gäste zu erhöhen. Hierzu bedarf es eines Gesamtkonzepts.
-          Der Kongresstourismus ist als wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Fremdenverkehr zu fördern. Kooperationen mit anderen Städten werden angestrebt.
-          Aufbau der Marke „Kulturstadt Brixen“ und Abstimmung der nötigen infrastrukturellen und konzeptionellen Maßnahmen mit dem Land.
-          Fördermaßnahmen für traditionelle Gastbetriebe.
-          Brixen muss sich als familien- und kinderfreundliche Stadt mit attraktiven und preiswerten Angeboten positionieren.
-          Weitere Aufwertung des Plosebergs als touristische Infrastruktur.
-          Landeseinheitliche Finanzierung für die Tourismuswerbung.  
 

Handel
Unsere Erfolge:
-          Einkaufen in der Altstadt ist attraktiv geworden. Die Attraktivität der Einkaufsstraßen in der Altstadt wurde durch deren Ausbau stark erhöht. Folgende Straßen und Plätze wurden in den vergangenen Jahren saniert: Domplatz, Altenmarktgasse, Großer Graben, Albuingasse, Adlerbrückengasse. Die Vorbereitungsarbeiten für die Neugestaltung von Kreuzgasse, Stadelgasse und Trattengasse sind bereits angelaufen.
 Unsere Ziele:
-          Sicherung der Nahversorgung für alle Bürger/innen unserer Gemeinde.
-          Erarbeitung eines Stadtentwicklungsplans mit den Handelstreibenden, damit Brixen zu einer Einkaufs-Erlebnisstadt wird.
-          Planung, Abstimmung und Abwicklung der kulturellen und sportlichen Rahmenprogramme mit den touristischen Organisationen.
-          Wir setzen uns ein für ein „staufreies“ Brixen, ein gut funktionierendes öffentliches Nahverkehrsmodell und eine kostengünstige Parkraumbewirtschaftung.
-          Bessere Abstimmung der Öffnungszeiten zwischen den verschiedenen Wirtschaftsbereichen (v.a. Handel-Dienstleistungen).

 
Landwirtschaft
Unsere Erfolge:
-          Um die wirtschaftliche Sicherung der landwirtschaftlichen Betriebe in ihren vielfältigen Formen zu gewährleisten, wurden Höfe erschlossen, Feldwege instandgesetzt und der Urlaub auf dem Bauernhof gefördert.
-          Die Direkt-Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte über den wöchentlichen Bauernmarkt und Veranstaltungen wie Törggelemarkt, Strudelmarkt oder Weinverkostung wird von der Gemeinde unterstützt.
-          Die Beregnungs- und Feuerlöschanlage in Afers wurde durch die Gemeinde mitfinanziert.
Unsere Ziele:
-          Gut gepflegte Hofzufahrten, Strom, Trinkwasser und Telefon für alle Höfe im Gemeindegebiet.
-          Förderung der Zuerwerbsmöglichkeiten auf dem Bauernhof
-          Sensibilisierung für den Ankauf von örtlichen bäuerlichen Produkten für Dienstleistungen durch die Gemeinde
-          Unterstützung der Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Produkten, insbesondere von umweltverträglichen und ökologischen Qualitätsprodukten durch Schaffung der notwendigen urbanistischen Voraussetzungen, vorrangige Behandlung bei Ausschreibungen und Werbeinitiativen sowie Vernetzung von Produktion und Vermarktung.
-          Zusammenarbeit der Gemeindeverwaltung mit dem Maschinenring bei der Durchführung ländlicher Instandhaltungsarbeiten.
-          Schonender Landverbrauch und wenig Zersiedelung: Schützen wir unseren wertvollen Kulturgrund!
 

Verkehr und Mobilität 

In den vergangenen Jahren hat der Kfz-Verkehr gewaltig zugenommen. Der Ruf nach umfassender Mobilität als Inbegriff der „Lebensqualität“ ist zur allgemein gültigen Forderung geworden, die andererseits die Lebensqualität jener Bürger/innen beeinträchtigt, die längs der Straßen leben. Dies erfordert die logistische Anbindung von öffentlichen Strukturen an den öffentlichen Nahverkehr, die Benutzer/innen-Freundlichkeit des Öffentlichen Personennahverkehrs und die Vorzugsschiene für diese Art von Verkehr. Andererseits sind auf den Straßen alle erforderlichen Maßnahmen vorzunehmen, um die Mobilität für alle Bürger/innen sicher zu stellen.
 
Unsere Erfolge:
-         Verstärkung des öffentlichen Nahverkehrs für den Stadtbereich und für die Fraktionen mit neuen Linien in St. Andrä und Afers.
-         Ausbau und Verbesserung des Fahrangebotes nach Bozen: Pendlerzüge wurden mit zusätzlichen Garnituren ausgerüstet; in den Stoßzeiten wurden neue Linien eingesetzt.
-         Verbesserung der Parkraumbewirtschaftung und Errichtung neuer Parkplätze: Parkplatz Sportzone, Besucher/innen-Parkplatz Zinggen, Parkplatz Zone Rosslauf, Parkplatz Industriezone – Mensa, Parkplatz Elvas und Tiefgarage Milland.
-         Realisierung der Unterführung bei der Feldthurnerstraße
-         Ausbau des Radwegenetzes im Norden bis zur Gemeindegrenze Vahrn; die Anbindung Albeins-Klausen wird innerhalb Herbst 2006 fertiggestellt.
-         Errichtung von Kreisverkehrsinseln entlang der Staatsstraße (Vahrn, Rosslauf, Bahnhofstraße/Mozartallee) und in der Ortschaft Milland (2) und damit flüssigere Gestaltung des Verkehrs. Mit den Arbeiten für die Kreisverkehrsinseln bei Bahnhofsallee und Dantestraße wurde begonnen.
-         Realisierung neuer Gehsteige in Milland und an der Elvaserstraße.
-         Verlängerung der Straße in der Industriezone, womit nun wichtige Betriebe über eine direkte Zufahrt verfügen.
 
Unsere Ziele:
Vorfahrt für Fußgänger/innen und Radfahrer/innen
-         Ausbau des innerstädtischen und überörtlichen Radwegenetzes, insbesondere der Ost-West-Verbindungen.
-         Einzeichnung von Fahrradspuren, um ein sicheres Radfahren zwischen Stadt und Randgebieten sowie zu den Schulen zu gewährleisten.
-         Bessere Beleuchtung der Fuß- und Radwege von Brixen nach Milland.
-         Ausbau und Instandhaltung der Wander- und Spazierwege in der Stadt und in den Fraktionen (u.a. Naherholungszone sowie archäologischer Lehrpfad in Kranebitt/Elvas).
-         Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr: sichere und barrierefreie Gehsteige, Fahrradwege und Fußgänger/innenübergänge. Sichere Schulwege von Ost nach West (Rosslauf).
-         Durchgangsmöglichkeit für die Zone Kranebitt und Landwirt zur Schulzone.
-         Bessere Anbindung der Zone Rosslauf an die Altstadt, sowohl für Fußgänger/innen als auch für Radfahrer/innen
-         Ausweitung der Fußgängerzone – autofreie Stadt
-         Verstärkte Geschwindigkeitskontrollen
-         Erarbeitung eines Programms für Bau, Instandhaltung und Sanierung aller Bürgersteige.
Öffentlicher Personennahverkehr
-         Vorrang für den Autobusverkehr zwischen Vahrn und Brixen mittels eigener Busspur und Ampel-Vorrangschaltung.
-         Inbetriebnahme und Ausbau des umweltfreundlichen Citybus-Systems mit Einsatz von kleinen mobilen Bussen und Errichtung der dazu erforderlichen Methangasstellen.
-         Benutzerfreundliche Haltestellen, insbesondere auf dem Uni-Parkplatz (bessere Überdachung der Stellplätze für Fahrräder, bessere Informationssysteme).
-         Verbesserung der Fahrpläne: zusätzliche Verbindungen zwischen Brixen und Bozen am Vormittag und in den ersten Nachtstunden. Zubringerdienste aus den umliegenden Fraktionen und Gemeinden müssen mit den Fahrplänen der Bahn abgestimmt werden.
-         Aufwertung von Zug- und Busbahnhof als Visitenkarten für die Stadt: verbesserte Dienstleistungen und kund/innengerechte Informationen.
-         Verlegung des zentralen Busbahnhofs in das Bahnhofsareal.
-         Förderung von Fahrgemeinschaften.
-         Durchgängiges Tarifsystem für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
Straßenprojekte und Parkraumbewirtschaftung
-         Realisierung von Parkplätzen (Afers-St. Andrä-Elvas) sowie Ausbau der Parkraumbewirtschaftung in der Stadt mit nutzer/innen-freundlicher Preisgestaltung.
-         Fertigstellung der Bahnüberführung nach Albeins und der Südzufahrt und Autobahnausfahrt mit Anbindung an die Industriezone. Entsprechende Umleitung des PKW- und LKW-Verkehrs.
-         Verwirklichung der Westumfahrung mit Mittelanschluss: Beginn der Arbeiten im Jahr 2005, Fertigstellung bis 2010.
-         Planung der Umfahrung von St. Andrä; erste konkrete Schritte zur  Errichtung der Südspange.
-         Klare Regelung für den Zuliefererverkehr im Altstadtbereich.
-         Attraktive Gestaltung der Einfallstraßen im Norden und Süden der Stadt.
-         Ausbau der Straße zur Seeburg als Landesstraße 
Brennerbasistunnel
Ja zum Brennerbasistunnel unter folgenden Voraussetzungen: gleichzeitige Realisierung der Zulaufstrecken, gesetzliche Weichenstellung zur Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene, Einhaltung der Umweltauflagen, ausschließliche Materialbeförderung über eingehauste Förderbänder und Nutzung der oberirdischen Trasse zum Ausbau des lokalen Taktverkehrs.
 


Umwelt und Energie

Durch die Liberalisierung der italienischen Energiemärkte ist es für Unternehmen und private Konsument/innen möglich, ihre Strom- und Gasanbieter frei zu wählen. Zentrale Aufgabe in der Energiepolitik bleibt eine sichere, preisgünstige und umweltfreundliche Energieversorgung für die Brixner Konsument/innen und die Brixner Unternehmen.
Unsere Stadtwerke sollen sich aktiv an den Entwicklungsplänen der SEL-AG beteiligen, um einerseits qualifizierte Arbeitsplätze für Brixen zu sichern und auszubauen, andererseits um zusätzliche Wertschöpfung für die Gemeinde zu schaffen. Brixen kann durch seine zentrale Lage Kompetenzzentrum Nr. 1 für den Energiemarkt Südtirol werden.
 
Unser Erfolge:
-         Die Stadtwerke Brixen AG gehört heute zu den bedeutendsten Energie- Dienstleistern und hat regional noch großes Entwicklungspotential.
-         Das Energiekonzept ist bereits in der Umsetzungsphase und sichert die Energieversorgung.
-         Umweltfreundliche Energie für Betriebe, öffentliche Einrichtungen und Private mittels kapillarem Fernwärmenetz und Gasnetz.
-         Das Kanalnetz ist zu einem guten Teil realisiert; die Kläranlage wurde durch die Bezirksgemeinschaft ausgebaut.
-         Der Hochwasserschutz ist umfassend ausgebaut.
Unsere Ziele:
-         Weiterer Ausbau des Dienstleistungsangebots der Stadtwerke und Bereitstellung des Know-hows an andere Betriebe.
-         Vollständige Umsetzung des Energiekonzepts und zunehmende Produktion von regenerierbarer Energie.
-         Ausbau des Fernwärmenetzes.
-         Beteiligung der Gemeinde an der Produktion von Energie bzw. Ausbau und Absicherung der eigenen Produktionsrechte.
-         Fertigstellung des Kanalnetzes
-         Information, Beratungsservice und Sensibilisierung der Bürger/innen in Sachen Energieverbrauchsverhalten. Strenge Kontrolle der Energiehaushalte der öffentlichen Gebäude – auch im Hinblick auf Ökologie und Gesundheit (grüne Hausnummer für öffentliche Gebäude). Die Gemeinde will Vorzeigemodell im Land und auch über die Landesgrenzen hinaus werden: Brixen, die Öko-Modellstadt
-         Förderung des Einsatzes von umweltschonenden Materialien und erneuerbaren Energieträgern (insbesondere Hackgut, Pellets und Biogas) im Haus- und Wohnungsbau, besonders in den Fraktionen.
-         Saubere öffentliche Flächen und Wege: strengere Kontrollen bei Verschmutzung durch Hundekot. Verbesserung der Abfalltrennung, Ausrichtung der Abfallgebühren am Verursacherprinzip und dadurch Steigerung des Kostenbewusstseins in der Bevölkerung.
-         Lärmschutzmaßnahmen an der Brennerbahnlinie, vor allem für die Eisenbahnbrücke aus Metall, sowie Ausbau der Lärmschutzwände in bewohnten Gebieten entlang der Autobahn und Eisenbahnlinie.
-         Durchführung einer Lärmstudie für Altstadt und Talsohle als Instrument für mittel- und langfristige Planung.
-         Schutz des Wassers
-         Hochwasserschutz als Verpflichtung: Geplant ist die Neuverbauung des Trametschbaches im Ortsgebiet Milland.
-         Schließung der Schottergrube in Albeins und keine Zulassung von weiteren Schotterverarbeitungs- und Betonmischanlagen im Gemeindegebiet von Brixen.
-         Sanierung der Bezirksmülldeponie
-         Verlegung der Hochspannungsleitungen in Milland, Elvas, Sarns  und Albeins
-         Trennung von Schwarz- und Weißwasser.
 
 

Soziales Brixen –  Hilfe für alle, die sie brauchen
 
Soziale Sicherheit brauchen wir mehr denn je. Wer in Brixen lebt, soll ein materiell abgesichertes, selbstbestimmtes Leben führen können. Unser Grundsatz lautet: Lebensqualität für alle. Wir wollen die gesellschaftlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schaffen für ein Miteinander der Generationen, Geschlechter, Kulturen und Lebensweisen.
 
Unsere Ziele:
-         Intensivere Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft Eisacktal und Sichtbarmachen der geleisteten Sozialarbeit für die Bürger/innen.
-         Erarbeitung eines Sozial-Leitbilds mit der Bezirksgemeinschaft als Wegweiser für das sozialpolitische Handeln aller in Politik und Verwaltung tätigen Personen.
-         Errichtung eines Sozialpartnerforums in der Gemeinde.
-         Realisierung des Sozial- und Sanitätssprengels in der Stadt.
-         Gemeinsam mit der Bezirksgemeinschaft Verwirklichtung des Obdachlosenheims und das Frauenhauses in der kommenden Legislaturperiode.
-         Sicherstellung bzw. Ausbau der Dienste (Soziales und Sanität) sowohl in der Stadt als auch in den Fraktionen durch eine enge Zusammenarbeit mit der Sanitätsdirektion
-         Sichtbarmachen der Preisentwicklung durch vernetzte Preiskontrolle
-         Sozial gerechte und familienfreundliche Ausrichtung von öffentlichen Preisen, Tarifen und Gebühren.
-         Förderung des Dialogs mit Migrant/innenvereinen und anderen Institutionen und Suche nach einvernehmlichen Lösungen für migrant/innen-spezifische Anliegen.
 
Jung sein in Brixen macht Spaß
Im Gemeinderat von Brixen werden viele Entscheidungen getroffen, die das Leben der jungen Menschen in unserer Stadt beeinflussen. Daher wollen und sollen Brixens Jugendliche mitreden und Gemeindepolitik mitgestalten. Unsere Jugendlichen haben die Möglichkeit, stärker an den gesellschaftlichen, politischen und demokratischen Prozessen der Gemeinde teilzunehmen. Wir setzen uns für mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten junger Menschen in der Stadt ein. Wir wollen eine Jugendpolitik für Brixen, die Identität und Identifikation stiftet. 
 
Unsere Erfolge:
-         Das Jugendzentrum Kassianeum wird jährlich mit ca. 60.000 Euro unterstützt. Die Umbauarbeiten wurden mit weiteren 40.000 Euro unterstützt. Für die verschiedenen Jugendvereine werden jährlich ca. 20.000 Euro im Haushalt ausgewiesen.
-         Der Jugendrat Agorà wurde konstituiert und ist bereits in der zweiten Amtsperiode.
-         Die Jugendarbeit von Vereinen und Musikschule wird von der Gemeindeverwaltung gefördert.
-         Die Errichtung von Trendsportplätzen (Skaterbahn u.ä.) wurde von der Gemeinde wesentlich mitunterstützt.
-         Die Sommerbetreuungsdienste von verschiedenen Vereinen werden von der Gemeinde finanziell mitunterstützt.
-         Die Jugendräume in Milland und Sarns wurden fertiggestellt.
 
Unsere Ziele:
-         Jugendgerechte Aufbereitung der Themen Information, Unterhaltung, Kommunikation, Sport und Bewegung in Zusammenarbeit mit den Jugendorganisationen.
-         Durchführung einer Jugendstudie in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Kassianeum.
-         Erstellung einer Jugendhomepage, von Jugendlichen selbst aktiv mitgestaltet. Brixens „Junges Portal“ soll Unterhaltung, Informationen, Tipps & Backgrounds sowie einen interaktiven Bereich bieten, mit der Möglichkeit, sich an Umfragen zu beteiligen, Beiträge zu übermitteln oder Foren zu besuchen.
-         Ausbau und Förderung des Freizeitangebots für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien (unterstützt von den verschiedenen Vereinen).
-         Bessere Vernetzung der Jugend- und Bildungsarbeit.
-         Stärkere Unterstützung der Jugend- und Kinderarbeit von Vereinen.
-         Errichtung von Multimedia-Terminals an von Jugendlichen stark frequentierten Plätzen. Private Sponsoren sollen hier bei der Finanzierung mithelfen.
-         Verstärkte Sensibilisierung und Prävention im Bereich des Konsums von Alkohol und Drogen in Zusammenarbeit mit den Jugenddiensten.
-         Errichtung von weiteren Spielplätzen, Trendsportplätzen, der Kletterhalle und Bolzplätzen für Kinder und Jugendliche.
-         Öffentliche Sportanlagen müssen soweit als möglich öffentlich zugänglich werden.
-         Ermöglichung von Veranstaltungen (Rock-, Popkonzerte) -  immer unter Beachtung des Anrainerschutzes.
-         Die Jugendarbeit hat einen hohen Stellenwert: Jugendliche sollen zur aktiven politischen Beteiligung motiviert werden (Agorà).
  
Alt werden in Brixen
Eine der größten Herausforderungen für die Sozialpolitik auf Gemeindeebene in den kommenden Jahren wird es sein, die Politik auf die Bedürfnisse der Senior/innen abzustimmen. Die Qualität der Pflege ist eine moralische und medizinische Verpflichtung und daher ein besonderes Anliegen. Wir legen weiterhin Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft und den zuständigen Stellen auf Landesebene. Die Versorgungssicherheit ist in Brixen schon hochentwickelt.
 
Unsere Erfolge:
-         Wir verfügen in den Senior/innen-Heimen von Brixen über derzeit insgesamt 170 Betten.
-         Die Abteilung für Kurzzeitbetten im Bürgerheim ist in Betrieb.
-         Unsere Seniorenclubs werden von 1.200 Senior/innen genutzt.
-         Über 200 Senior/innen nehmen jährlich die Ferienangebote in Anspruch.
-         Im Rahmen der Seniorentätigkeit werden verschiedene Initiativen gefördert (z.B. Don-Bosco-Fest, Feste in den Fraktionen).
-         Die freiwillige Betreuungstätigkeit wird gefördert.
-         Der Ausbau der Station für Demenzkranke wird mit 880.000 Euro unterstützt. 
Unsere Ziele:
-         Ein langfristiges Ziel der Gemeindeverwaltung ist die Gewährleistung der Versorgungssicherheit älterer Menschen. Hierzu sollen – wie vom Landesplan vorgesehen - weitere Betten für die Kurz- und Langzeitpflege realisiert werden.
-         Errichtung einer Servicestelle für Senior/innenkultur in Zusammenarbeit mit den Seniorenclubs, um speziell für die ältere Generation Anschluss, Kontakt und Geselligkeit zu fördern und der Vereinsamung entgegenzuwirken. Hausbesuche sind in dieser Hinsicht genauso wichtig wie die Förderung von generationenübergreifenden Veranstaltungen.
-         Massive Förderung von ehrenamtlichen Diensten an älteren Bürger/innen.
-         Verwirklichung von zusätzlichen Rastplätzen entlang von öffentlichen Wegen und Plätzen.
-         Weitere Förderung des Projekts Seniorenmensa.
-         Unterstützung der Altenheime, um Tagessätze sozial verträglich halten zu können.
-         Weiterbildungsangebote für Senior/innen
-         Qualitativ hochwertige Schulungsangebote für die Mitarbeiter/innen der städtischen Seniorenheime.
-         Vorrangige Förderung von generationsübergreifenden Kontakten und Veranstaltungen, z. B. durch Begegnungen von Jung und Alt im Bürgerheim: Lebensweisheit und Wissen der älteren Bürger/innen sollen auf vielfältige Weise den nachkommenden Generationen vermittelt werden. 
 
Brixen, eine frauenfreundliche Stadt 
Wir von der SVP wollen, dass Frauen eigenständig und finanziell unabhängig leben können. Dazu gehören eine gute Ausbildung, ein eigenes Einkommen und eine eigenständige Pension. Wichtigste Voraussetzungen dafür sind die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für beide Elternteile, ein partnerschaftliches Teilen der Familien- und Hausarbeit und die Aneignung einer dazu erforderlichen Partnerschaftskompetenz. Die Gemeinde wird hier zum einen mit gutem Beispiel vorausgehen, zum anderen muss sie durch entsprechende Maßnahmen und Anreize dafür sorgen, dass auf allen Ebenen die Rahmenbedingungen für eine effektive Chancengleichheit von Frau und Mann geschaffen werden.
 
Unsere Erfolge:
-         Die Kommission für Chancengleichheit wurde mit Unterstützung der Gemeinde eingerichtet und hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von Frauen-Initiativen vorangetrieben bzw. mitunterstützt, so etwa das alljährliche Frauenfest zum Internationalen Tag der Frau, den Kinderhort in der Industriezone, das Frauenstadtbuch, Bewusstseinsbildung für Frauenanliegen, u.a.m.
-         Die Gemeindeverwaltung hat sich an den Vorarbeiten für die Errichtung eines Frauenhauses, welches demnächst seiner Bestimmung übergeben wird, wesentlich beteiligt.
 
Unsere Ziele:
-         Bereits im Kindergarten und in der Schule müssen Ansätze einer geschlechtersensiblen Pädagogik vermittelt werden. Die bildungswissenschaftliche Fakultät kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Die politischen Verantwortungsträger werden sich dabei um eine gewinnbringende Zusammenarbeit bemühen.
-         Unterstützung jener Institutionen, welche Hilfen zur Aneignung von Partnerschaftskompetenz anbieten.
-         Unterstützung des aktiven Wiedereinstiegs von Frauen in den Beruf durch verschiedene Maßnahmen: Recht auf Teilzeitarbeit, Kinderbetreuungseinrichtungen mit flexiblen Öffnungszeiten, Kinderpflegedienste, berufliche Qualifizierung auch während der Karenzzeit, Pilotprojekte in der Privatwirtschaft, welche Frauen und Männern mehr Zeit für die Familie geben.
-         Umsetzung des Gleichstellungsgesetzes und Entwicklung von Frauenförderplänen und frauenspezifischen Projekten: Brixens Stadtverwaltung hat hier frauenpolitische Vorbildwirkung.
-         Paritätische Besetzung von Gremien.
 
Brixen, eine familienfreundliche Stadt
Frauen UND Männer haben ein Recht auf Familie UND Beruf.  Wir wollen ein familienfreundliches Arbeitsumfeld fördern: Das Einkommen muss ebenso stimmen wie das organisatorische und soziale Umfeld.
 
Unsere Erfolge:
-         Die Gemeinde hat variable und qualifizierte Teilzeitarbeitsplätze für Frauen und Männer mit Kinderbetreuungspflichten geschaffen.
-         Das Kleinkinderbetreuungsangebot wurde kontinuierlich ausgeweitet. Im Jahr 2005 stehen 79 Kinderbetreuungsplätze in öffentlichen und privaten Betreuungseinrichtungen zur Verfügung. Die Stadt gibt für den laufenden Betrieb jährlich rund 200.000 Euro aus.
-         In Milland wurde der italienische Kindergarten Arcobaleno neu gebaut. Der deutsche Kindergarten in Milland und der italienische Kindergarten in der Runggadgasse wurden erweitert bzw. saniert. Beim Kindergarten Mozart wurde eine 5. Sektion errichtet. Im Rosslauf sind die Arbeiten für den Bau von 3 deutschen und einer italienischen Kindergartensektion im Gange. Mit derzeit 775 Plätzen gibt es keine Wartelisten mehr; alle Kinder von 3 bis 6 Jahren haben einen Kindergartenplatz.
-         2004  wurden 30 Kinderbetreuungsplätze mit flexiblen Öffnungszeiten in der Industriezone errichtet
-         Die Schulmensa in der Dantestraße wurde neu gebaut.
-         1.000 Kinder haben 2003/2004 das Schulausspeisungsangebot in Anspruch genommen; insgesamt wurden 41.000 Mahlzeiten ausgegeben.
-         Die Gemeinde hat die Führung der Schulmensa St. Michael übernommen.
-         Insgesamt 16 Pflichtschulen der Stadt werden derzeit geführt; mehr als 2000 Schüler/innen besuchen diese Schulen
-         In den Sommerferien gab es verschiedene Sommerbetreuungsangebote; in den letzten Jahren haben insgesamt 500 Kinder dieses Angebot in Anspruch genommen.
-         Sommer- und Freizeittätigkeiten von verschiedenen Vereinen sowie das Eltern-Kind-Zentrum ELKI wurden von der Gemeinde finanziell und durch Infrastrukturen großzügig unterstützt.
-         Die Gemeinde hat im Schwimmbad die Einführung der Familienkarte ermöglicht und trägt einen Teil der Eintrittskosten für Kinder, Jugendliche und Senior/innen.
-         Das vom VKE geführte Spielhaus in der Fischzucht wurde seiner Bestimmung übergeben.
-         Die Finanzierung für den Kinderspielplatz Rosslauf/Zinggen wurde gesichert.
 
Unsere Ziele:
-         Schaffung von Betreuungsplätzen für Kinder in allen Altersbereichen (unter 3 Jahren, 3-7 und 7 – 12 Jahre), so dass alle Kinder, die einen Platz brauchen, optimal betreut werden können. Auch private Betreiber sollen dabei unterstützt werden.
-         Anpassung der Öffnungszeiten an die Bedürfnisse der Familien.
-         Ausbau der Nachmittagsbetreuung an den Schulen sowie der Sommer- und Ferienbetreuung.
-         Realisierung der ausgewiesenen Kinderspielplätze; kinder- und jugendgerechte Gestaltung der Spielplätze.
-         Errichtung einer zentralen Servicestelle, die Eltern über öffentliche und private Kinderbetreuungseinrichtungen sowie über andere Familiendienste berät: Die Gemeinde will eine verlässliche Ansprechpartnerin in Familienbelangen sei!
-         Teilzeitarbeit für Frauen und Männer mit Kinderbetreuungspflichten bis zum Schuleintritt der Kinder: Die Stadt wird Betriebe zur Entwicklung von flexiblen Arbeitszeitmodellen anregen, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ohne Nachteile für die Karriere für beide Elternteile zu ermöglichen.
-         Anpassung der Zeiten für den Parteienverkehr in den Büros der Stadtverwaltung an die Bedürfnisse der Bürger/innen: Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie der Lebensqualität der Bürger/innen durch eine strategische Zeitpolitik.
-         Förderung von Familien mit Kindern durch besondere Begünstigungen (Familienpass, Tariferleichterungen, begünstigter Zutritt zu Veranstaltungen und öffentlichen Strukturen, u.a.).
 
Gleiche Teilnahme am gesellschaftlichen Leben
Eigenständige Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für die Teilnahme von Menschen und Personengruppen am gesellschaftlichen Leben. Wir setzen uns dafür ein, dass sich alle Menschen in der Stadt Brixen - ob mit Verkehrsmitteln, Fahrrad, Rollstuhl, zu Fuß oder mit Kinderwagen – so frei und uneingeschränkt wie möglich bewegen können.
 
Unsere Erfolge:
-         Alle gemeindeeigenen öffentlichen Bauten haben einen barrierefreien Zugang.
-         Der Grundsatz der Beseitigung von architektonischen Barrieren wurde in die Bauordnung aufgenommen.
 
Unsere Ziele:
-         Der Abbau von Barrieren bleibt ein wichtiges  Ziel: wo sie noch vorhanden sind, werden sie abgebaut. Architekt/innen und Planer/innen müssen für barrierefreies Planen sensibilisiert werden.
-         Einsatz von behindertengerechten Bussen.
-         Prüfung der Projekte der öffentlichen Verwaltung durch einen Vertreter der  Behindertenverbände.
-         Erfüllung der Quote für die Einstellung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Fähigkeiten seitens der Gemeinde.
-         Durchführung eines Projekts „aus anderer Sicht“ in Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft an mehreren Schulen: Die Lehrer/innen und Schüler/innen lernen in speziellen Workshops Menschen unterschiedlicher Behinderungsarten kennen, diskutieren mit ihnen und erkunden gemeinsam den öffentlichen Raum (Stadtteilausflüge, Gehörlosentheater, gemeinsame Videodokumentation, usw.)
-         Öffentlichkeitsarbeit, um auf die Probleme von Menschen mit besonderen Bedürfnissen (Blinde, chronisch und psychisch Kranke, Bewegungsbeeinträchtigte, geistig Behinderte) aufmerksam zu machen und Betriebe für die Eingliederung von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt zu sensibilisieren.
-         Sommerbetreuung für Menschen mit Behinderung
 

Lebendige Kulturstadt Brixen 

Mit seinem historischen, künstlerischen und kulturellen Erbe hat Brixen alle Voraussetzungen, um sich als Kulturstadt zu profilieren. Ziel unserer Politik ist es, dafür zu sorgen, dass alle Schichten der Bevölkerung aktiv am kulturellen Leben teilnehmen können. Durch konkrete Initiativen und Maßnahmen soll Brixen noch stärker als Kulturstadt auftreten.
 
Unsere Erfolge:
-         Das Forum Brixen wurde seiner Bestimmung übergeben und bereichert das Veranstaltungsleben in unserer Stadt auf vielfältige Weise.
-         Die Initiative Musik und Kirche hat sich in Brixen etabliert und ist ein Glanzlicht für die Kulturpolitik unserer Stadt.
-         Das Museum in der Hofburg mit seinen Ausstellungen ist ein Magnet für Kultursuchende.
-         Die Musikschule von Brixen erfährt eine besondere Förderung durch die Stadt. Insgesamt wurden in den vergangenen 5 Jahren 159.000 Euro für die Musikschulen bereitgestellt. 2004 besuchten 1096 Kinder die Musikschulen in Brixen.
-         Die Bibliothek mit ihren 8 Außenstellen ist Brixens gefragteste öffentliche Einrichtung. 2004 wurden 120.000 Besucher/innen gezählt, 137.000 Bücher wurden ausgeliehen.
 
Unsere Ziele:
-         Erarbeitung eines Kulturleitbilds für Brixen als Grundlage für eine lebendige Entwicklung von Kunst, Kultur und Bildung in der Stadt.
-         Weiterhin Förderung von Brixens Museen.
-         Schaffung – wo immer möglich - von Synergien zwischen Kultur- und Weiterbildungstätigkeit, ebenso wie für die Bereiche Kultur und Tourismus. Außerdem Verbesserung der Synergien zwischen den bereits bestehenden Strukturen wie Universität, Forum u.a..
-         Sanierung und Ausbau von kirchlichen Einrichtungen mit finanzieller Unterstützung durch die Gemeinde (Weißer Turm, Friedhof Milland, Um- und Ausbau des Alten Widums in Afers).
-         Ausbau der Konzerttätigkeit durch die Initiative Musik und Kirche, weitere Vernetzung mit den örtlichen Kulturschaffenden und beste Vermarktung.
-         Ausbau der Infrastrukturen und finanziellen Unterstützung für die Musikausbildung unserer Jugendlichen
-         Ausweitung des Angebots an Veranstaltungen des Kulturinstituts in Brixen
-         Adäquate Kinosäle für Brixen: Film und Neue Medien könnten konzeptionell zu einem neuen Schwerpunkt für die Kulturarbeit in unserer Stadt werden.
-         Einrichtung einer adäquaten Mittelpunktsbibliothek für die Stadt Brixen
-         Leser/innen-freundliche Öffnungszeiten in der Stadtbibliothek und deren Außenstellen sowie Vernetzung zwischen Stadtbibliothek und den Bibliotheken der Universität Brixen, der Theologischen Hochschule, der Universität Bozen und der Universität Padua.
-         Einsetzung eines Kulturbeirats.
-         Stärkeres Sichtbarmachen des reichen kulturellen und geschichtlichen Erbes der Stadt im Altstadtbereich und entlang der Durchzugsstraßen.
 

Bildung und Sport
 
Spaß am Lernen in guten Schulen
Es ist Aufgabe der Stadt, im Bildungsbereich optimale Voraussetzungen für alle Kinder in der Gemeinde Brixen zu schaffen. Wir wollen in Bildung investieren und ein optimales Umfeld für Lernen und Lehren schaffen. Alle Schüler/innen aus allen Stadtteilen und Fraktionen müssen bestmöglich gefördert werden und uneingeschränkten Zugang zum Bildungsangebot haben.
 
Unsere Erfolge:
-         Sanierungs- und Neubauprogramme wurden umgesetzt: das gesamte Gebäude der Mittelschule Pacher wurde erneuert und an die Brandschutzbestimmungen angepasst. Die Grundschule Waldner wird erweitert und an die Brandschutzbestimmungen angepasst.
-         Die Berufsschulen bieten eine breite Palette an Kursmöglichkeiten, vor allem im Informatiksektor. Das Biennium ist ein beliebter Bildungsweg bei Mittelschulabgänger/innen.
-         Einrichtung der Gewerbeoberschule „Industrie-Informatik“ als erste technische Oberschule im Eisacktal am Realgymnasium Brixen und informationstechnische Bildung für alle Schüler/innen.
 
Unsere Ziele:
-         Erarbeitung eines Schulentwicklungsplans mit Bezug auf die Schulreform.
-         Finanzierung und Umsetzung der Sanierungs- und Neubauprogramme der Schulen und Kindergärten in Elvas, Afers, am Pfeffersberg (Kindergarten) sowie der deutschen Grundschule Nord.
-         Umsetzung eines Gebäude-Managements für Schulbauten.
-         Gesellschaftliche Vernetzung und Weiterentwicklung der Universität als Bildungs- und Forschungsstätte.
-         Zentrales Weiterbildungsangebot mit langfristig angelegtem Bildungskalender und Förderung entsprechend aktiver Vereine und Einrichtungen.
-         Nutzung der Uni als Forschungsstätte für die Bildungspolitik auf Gemeindeebene.
-         Ausstattung der Pflichtschulen mit Geräten zur Entwicklung von Medienkompetenz.
-         Einrichtung eines Schulkoordinierungs-Ausschusses, der sich regelmäßig mit der Situation und der Weiterentwicklung aller Bildungsstätten  in der Gemeinde Brixen auseinandersetzt.
-         Integration von Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf sowie von ausländischen Kindern.
-         Neugestaltung von verschiedenen Schulhöfen
-         Erneuerung des Schulhofes in der Dantestraße durch die Landesverwaltung in Zusammenarbeit mit der Gemeinde.
-         Neubau der Musikschule
 
Sport für alle
Sport dient nicht nur einer gesunden körperlichen Entwicklung von Jung und Alt, sondern leistet einen unersetzlichen Beitrag zur individuellen und sozialen Entfaltung der Bürger/innen. Sportliche Betätigung ist darüber hinaus die beste Vorsorge für die Gesundheit. Deshalb wollen wir uns auch in den nächsten Jahren für die Förderung des Sports stark machen.
 
Unsere Erfolge:
-         Mit der Aquarena verfügt unsere Stadt über ein sehr attraktives Hallenbad: die Besucher/innenzahlen übertreffen alle Erwartungen.
-         Sportstätten wurden neu errichtet bzw. verbessert und erweitert: Sportplatz beim Jugendhort, Sportzone Süd (Belag, Eindeckung), Sporthalle, Eishalle (seitliche Einhausung, Vervollständigung der Dienste).
-         Der Sportplatz beim Jugenhort wurde dem SSV zugewiesen.
-         Der Grund für die Sportanlage in Milland wurde gekauft, die Planung in Auftrag gegeben. Der Bau wurde dem SSV übertragen; mit den Arbeiten wurde bereits begonnen.
-         Im Rahmen des Schulbauprogramms wurde die Sporthalle Rosslauf-Zinggen verwirklicht.
-         Die Gemeinde hat den Sportplatz Albeins von der Eisenbahn bzw. Metropolis erworben.
 
Unsere Ziele:
-         Realisierung folgender Sportstätten: Fertigstellung der Sportanlage beim Jugendhort und in Milland, Bau eines Ballspielplatzes bei der Sportanlage Acquarena, Bau der Kletterhalle.
-         Neubau der Kabinen, Tribüne und des Lagerraums beim Sportplatz Albeins und Erweiterung des Parkplatzes.
-         Besondere Förderung von Sportangeboten für Senior/innen und Menschen mit Behinderungen.
-         Unterstützung von größeren Sportveranstaltungen (finanziell und infrastrukturell).
-         Einsetzung eines Sportbeirats.
-         Honorierung und Anerkennung der ehrenamtlichen und sozialen Leistung von Vereinen durch entsprechende Begünstigungen bei der Nutzung von Sportanlagen (z.B. Schwimmbad).
-         Abstimmung im Nutzungsprogramm der Sporthallen während der Wintermonate (Gebäude des Landes und der Gemeinde).
-         Einbindung der Vereine bei der Führung der Sportplätze.
 

Das Ehrenamt stärken
 
Die zahlreichen ehrenamtlichen Vereine sind ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen und sozialen Lebens in Brixen und aus dem Stadtgeschehen gar nicht mehr wegzudenken. Der Großteil dieser Leistungen – sei es im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, der Kultur, der Gesundheits- und Betreuungsdienste oder auch des Sports – wird als ganz selbstverständlich angenommen. Wir wollen das Ehrenamt stärker sichtbar machen und den ehrenamtlichen Einsatz vieler Brixnerinnen und Brixner weiterhin fördern und unterstützen. Unsere Gesellschaft ist ohne Ehrenamt undenkbar.
 
Unsere Erfolge:
-         Der Bau des Jugendraums Milland wurde von der Gemeinde finanziell wesentlich mitunterstützt.
-         In Sarns wurde das Mehrzweckgebäude samt Jugendraum verwirklicht.
-         Über 207 Vereine sind in Brixen tätig
 
Unsere Ziele:
-         Öffentliche Anerkennung der Leistung von ehrenamtlich tätigen Personen.
-         Bereitstellung von Räumlichkeiten zu erschwinglichen Preisen für Veranstaltungen von ehrenamtlichen Vereinen.
-         Überarbeitung der Kriterien für das Beitragswesen
-         Koordinierung der Vereinstätigkeit durch die Gemeinde (Vernetzung und Nutzung von Synergien).
-         Neubau und Einrichtung eines Mehrzweckgebäudes in Elvas
-         Realisierung eines Versammlungsraums im Rosslauf
-         Sanierung des alten Schulhauses in St. Andrä und Bereitstellung der Räumlichkeiten für die Vereine
-         Errichtung des Musikprobelokals in Albeins
-         Errichtung eines Vereinshauses für die Stadt Brixen.
-         Errichtung eines Musikprobelokals für die Bürgerkapelle Brixen
-         Feuerwehrhalle, Versammlungsraum, Bibliothek und Jugendraum am Pfeffersberg
-         Zukunftsfähiges Konzept für die Nutzung des Lido-Areals mit Gebäude.
-         Weiterbildungsangebote für ehrenamtlich tätige Personen.
-         Vernetzung und Austausch zwischen den verschiedenen Vereinen.
-         Erleichterungen in bürokratischen, steuer- und sozialrechtlichen Belangen durch entsprechenden Einsatz auf Landesebene.
 

Zivilschutz – Unser Einsatz für die Sicherheit von Brixen
 
Der Zivilschutz spielt eine zentrale Rolle in unserem Gemeinschaftsleben: Er gewährleistet Sicherheit und Schutz der Bürgerinnen und Bürger in Krisensituationen, Not- und Katastrophenfällen. Ob Weißes Kreuz, Bergrettung oder Feuerwehr; ohne den selbstlosen Einsatz von zahlreichen Freiwilligen könnten die Sicherheit und der Schutz der Brixner Bevölkerung nicht gewährleistet werden. Aufgabe der Gemeindeverwaltung ist es deshalb, die Organisationen des Zivilschutzes in ihren Belangen zu unterstützen, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und ihre Leistung für die Allgemeinheit sichtbar zu machen und anzuerkennen.
 
Unsere Erfolge:
-         Die Feuerwehrhallen in Brixen und Milland sind fertiggestellt. In Albeins sind die Arbeiten zum Bau der Feuerwehrhalle im Gange.
-         In Elvas ist die Planung für die Feuerwehrhalle abgeschlossen.
 
Unsere Ziele:
-         Bau der Feuerwehrhallen in Elvas und Sarns
-         Weitere Vernetzung aller Sicherheitsorgane
-         Errichtung des definitiven Sitzes für das Weiße Kreuz durch die Landesverwaltung; Ausbau der Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz.
-         Förderung der Weiterbildung für die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen.
-         Sichtbarmachen des ehrenamtlichen Einsatzes in der Öffentlichkeit.
 

Besser wohnen. Besser Leben.
 
Der Bauleitplan der Stadt Brixen und die Durchführungspläne sind die Grundlage für die raumordnerische Gestaltung der Stadt Brixen und sind somit auch die Basis für deren Weiterentwicklung. Es ist in den letzten Jahren gelungen, die akute Wohnungs- und Gewerbeflächennot zu lindern. Ziel ist es nun, eine längerfristige Planung in Auftrag zu geben, wobei es vor allem darum geht, landwirtschaftliches Grün besonders zu schonen.
 
Nachhaltige Stadtplanung

Unsere Erfolge:
-         Folgende Erweiterungszonen wurden ausgewiesen: Zone C1 Pichler Kranebitt, Zone Köstlan, Zone C5 – 7 Rosslauf, Zone Köstlan/Trunt (Brixen/Milland); Zone C Elvas Mooswiese und Zone C1 Kögl Elvas; Zone Sonneck und Zone C2 Kollhuber Albeins; Zone C St. Andrä.
-         In den vergangenen fünf Jahren sind insgesamt ca. 500 Wohnungen im geförderten Wohnbau gebaut worden.
-         Das Wohnbauinstitut hat in den vergangenen fünf Jahren in Brixen 67  Wohnungen übergeben, weitere 27 befinden sich im Bau. Insgesamt wurden in den letzten Jahren 124 Wohnungen zugewiesen.
-         In den Erweiterungszonen Albeins, Elvas, Afers, St. Andrä sowie Landwirt entstanden und entstehen Wohneinheiten.
-         Das Grundstück für die Errichtung des Kinderspielplatzes am Rosslauf ist angekauft.
-         Ein Grundstück für die Errichtung von öffentlichen Strukturen in Tschötsch ist angekauft.
-         Brixen hat als eine der ersten Gemeinden Südtirols die Kommission für den Ensembleschutz eingesetzt. Diese hat der Öffentlichkeit bereits ihre Vorschläge zum Ensembleschutz vorgestellt.
 
Unsere Ziele:
-         Erarbeitung eines Masterplans für die lang- und mittelfristige wirtschaftliche, soziale und raumordnerische Entwicklung unserer Gemeinde.
-         Überarbeitung des Bauleitplans mit den entsprechenden Fachplänen und Neuberechnung des Bedarfs an Bauland unter Berücksichtigung der Wiedergewinnung alter Bausubstanz.
-         Auffüllung von bestehenden Siedlungsgebieten, um landwirtschaftliches Grün zu schützen und der Zersiedlung vorzubeugen.
-         Förderung des Ausbaus von Dachböden: Die Altstadt muss als Wohnraum weiterhin attraktiv bleiben.
-         Schaffung von neuen Grünflächen, wobei die Militärflächen in den Nutzungsplan mit einbezogen werden müssen.
-         Aufwertung des Lido-Areals als Naherholungszone
-         Keine neuen Wohnbauzonen ohne Gemeinschaftsplätze.
-         Einsetzung eines Planungsbeirats für Baumaßnahmen an Gebäuden im Altstadtbereich und an besonders großen Gebäuden.
-         Ernennung eines Fachbeirat für den Ensembleschutz, der - wo nötig -  Projekte begleitet.
-         Aufwertung der Straßen und Plätze außerhalb der Altstadt.
 
Besseres Wohnen

Unsere Ziele:
-         Vervollständigung und Aktualisierung der Bestandserhebung der Mietwohnungen, insbesondere der konventionierten Wohnungen. Steuerbegünstigungen für tatsächlich genutzten Wohnraum im Altstadtbereich.
-         Bau von Mietwohnungen durch das Institut für alle Anspruchsberechtigten.
-         Ausweisung von Wohnbauland aufgrund des effektiven vorwiegend einheimischen Wohnungsbedarfs. Der Masterplan wird die zukünftige Siedlungsentwicklung vorgeben.
-         Wohnbaupolitik: Familiengerechte Wohnungen müssen auf dem freien Wohnungsmarkt wieder erschwinglich sein.
-         Steuerbegünstigungen für Mieter/innen und Vermieter/innen in der Gemeinde Brixen aufgrund des sogenannten 31er-Gesetzes.
-         Ausweisung von Baugrund für den geförderten Wohnbau.
-         Ansiedlung eines Beratungsdienstes für das private Bauen (Förderungen, rechtliche und wirtschaftliche Beratung) bei der Gemeinde.
-         Initiativen zur Sensibilisierung für gute Baukultur – unterstützt durch die Eurac – bei Planer/innen und Bauherren/-frauen.
-         Abrufbarkeit des Bauleitplans von Brixen auf den Internetseiten der Stadt.
 
Altstadt: frischer Wind in alten Mauern

Die Brixner Altstadt ist ein Juwel; jede bauliche Veränderung bewegt und prägt das Bürger/innengedächtnis. Die bauliche Substanz und die Schönheit der Altstadt müssen erhalten bleiben. Trotzdem soll die Altstadt mit Leben erfüllt werden. Unser Ziel ist der Ausgleich der Interessen zwischen dem gewohnt-vertrauten Stadtbild und den Bedürfnissen der Bauherren und -frauen.
Neben gemütlichen Wirthausgärten und Veranstaltungen auf den Plätzen der Altstadt gehören eine effiziente Nahversorgung, eine gute Lebensqualität und eine innovative Wohnungspolitik zu den Hauptaufgaben für eine attraktive Altstadt.  Die Altstadt darf nicht zum Selbstbedienungsladen für wenige werden.
 
Unsere Erfolge:
-         Zahlreiche Plätze und Straßen wurden neu gestaltet: Domplatz, Altenmarktgasse, Großer Graben, Albuingasse, Adlerbrückengasse
-         Die Altstadt wird über das ganze Jahr durch Veranstaltungen mit Leben erfüllt (Strudelmarkt, Törggelemarkt, Sommeremotionen, Weinverkostung, ...)
 
Unsere Ziele:
-         Eine als Wohnraum attraktive Altstadt für Bewohner/innen aller Altersgruppen und sozialen Schichten.
-         Eine noch autofreiere Altstadt und gut überwachte Fußgängerzonen.
-         Ausreichend kostengünstige Parkplätze rund um die Altstadt.
-         Parkmöglichkeiten zu erschwinglichen Preisen für Altstadtbewohner/innen
-         Ein Gutachten für komplexe Baumaßnahmen im Altstadtbereich durch einen Beauftragten für die Stadtentwicklung.
-         Organisation von Altstadt–Veranstaltungen im Einklang mit den Rechten und Bedürfnissen der Altstadt-Bewohner/innen.
-         Eine neue attraktive Marktkultur auf den Plätzen der Altstadt.
-         Weiterführung der Initiativen zur Gestaltung der Altstadtplätze
-         Gute Einbindung der Altstadt in den Bus- und Fahrradverkehr.
-         Öffentlich zugängliche Toiletten
-         Sichtbarmachen von Brixens Sehenswürdigkeiten in den Durchzugsstraßen.
 

 
Gemeinde Brixen.
Besserer Service. Mehr Mitsprache.
 
Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung – darunter die Gemeinden - stehen unter einem ständigen Rationalisierungsdruck. Die Gründe dafür liegen einerseits in den schwindenden finanziellen Möglichkeiten, andererseits fordert eine kritische Öffentlichkeit zu Recht, dass öffentliche Leistungen effizient und kostengünstig sein müssen.
 
Bessere Struktur
Unsere Ziele:
-         Ein effizientes, schlankes und transparentes Dienstleistungsangebot der Gemeinde: eine klare Aufgabenreform und ein verbesserter Bürger/innenservice in Zusammenarbeit mit allen Mitarbeiter/innen.
-         Bürger/innenfreundliche Anlaufstellen und Öffnungszeiten
-         Weitere Entbürokratisierung und bessere Koordinierung der Verwaltungsabläufe
-         Kostentransparente Tarife und Gebühren
-         Einrichtung einer Controlling-Stelle: konsequente Kontrolle des gemeindeeigene Vermögens.
-         Der Umbau des alten Postgebäudes sowie die Überarbeitung der Organisationsstruktur ermöglichen die Schaffung von räumlichen und personellen Synergien.
-         Verbesserte Instandhaltung und Abstimmung von baulichen Eingriffen durch eine koordinierte und  optimierte Betreuung für öffentliche Gebäude.
-         Gezielte Einsparungen in der Verwaltung durch Steigerung der Effizienz und dadurch Steuererleichterungen für die Bürger/innen.
 
Mehr Mitsprache
Menschen sollen mitbestimmen und mitentscheiden, aber auch mitverantworten, wenn sie das wollen. Miteinander leben in der Stadt heißt auch, das Verhältnis zwischen Stadtverwaltung und Bürger/innen weiter zu verbessern. Die Gemeindeverantwortlichen begrüßen im Rahmen der vorgesehenen Möglichkeiten Initiativen für mehr Demokratie.
 
Unser Ziele:
-         Bessere Bürger/innen-Information und verstärkte Bürger/innen-Beteiligung
-         Gezielte Informations- und Kommunikationspolitik: Bürger/innennähe erfordert Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Abläufe und Entscheidungsprozesse der Verwaltung.
-         Verstärkte Nutzung der neuen Medien bei der Gestaltung der Beziehungen zwischen Bürger/innen und Gemeinde: Optimierung der Online-Dienste, um einen unkomplizierten Zugang zu Informationen und eine effiziente Abwicklung von Verfahren zu ermöglichen
-         Einrichtung einer allumfassenden Informationsstelle für die Brixner Bürger/innen.
-         Festgelegte Antwortzeiten und verbindliche Antworten auf schriftliche Anfragen.
-         Information über Planungsvorhaben auf den Internetseiten der Stadt: mehr Beteiligungsmöglichkeiten am Beginn von Planungsprozessen.
-         Wahlrecht ab 16 auf Gemeindeebene.
-         Meldeservice für neue Bürger/innen, damit sich diese von Beginn an in der Gemeinde beheimatet und eingebunden fühlen.
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