SVP Brixen stellt Verwaltungs-programm vor
23.03.2005 |
 |
 |
„Ein Verwaltungsprogramm ist immer Bestandsaufnahme und Ausblick zugleich; denn man muss auf Geleistetes bauen können, um neue Aufgaben und Herausforderungen auch gut zu bewältigen,“ betonte die Obfrau des Koordinierungsausschusses Christine Mader Magagna einleitend. Dementsprechend angelegt sei auch das Verwaltungsprogramm der SVP für die kommenden fünf Jahre, das neben den Schwerpunkten und Zielsetzungen für die Zukunft auch eine Bilanz über das Geleistete in der vergangenen Legislaturperiode enthält.
Viele Vorhaben wurden umgesetzt, wichtige Weichen wurden gestellt
Über das Erreichte zog der amtierende Bürgermeister Klaus Seebacher Bilanz:“ In den letzten Jahren haben wir in Brixen viel bewegt: viele Vorhaben konnten realisiert und wichtige Weichen für künftige Projekte gestellt werden“. Zu den wichtigsten Errungenschaften zählen zweifelsohne die Großprojekte Aquarena, Forum, und Universität, aber auch die Rondelle in der Stadt und in Milland, die neue Berufsschule und die sanierten Straßen und Plätze der Altstadt seien aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken, betonte Seebacher. Im Umweltbereich konnte durch die Realisierung des Fernwärme- und Gasnetzes und die Vorarbeiten für die Umsetzung des Citybus-Systems, das im Herbst in Betrieb gehen wird, wichtige Akzente gesetzt werden. Auch die Bilanz in den Bereichen Bildung, Soziales, Sport und Jugend sowie Familie und Kultur könne sich sehen lassen: so konnte ein Großteil des Neubau- und Sanierungsprogramms für die Schulen umgesetzt bzw. vorbereitet werden, neue Bildungszweige wurden eingerichtet, die Dienste an Senior/innen wurden ausgebaut, neue Sportplätze wurden errichtet bzw. die entsprechenden Grundstücke angekauft, die Kinderbetreuungs- und Jugendangebote wurden ausgebaut und Brixen konnte durch verschiedene kulturelle Initiativen sein Profil als Kulturstadt durchaus verbessern.
Programm spiegelt Anliegen der Bevölkerung wieder
„Die Weichen für die Zukunft sind also gut gestellt,“ betonte anschließend auch Albert Pürgstaller. „Jetzt geht es vor allem darum, auf das Geleistete zu bauen und für die konzeptionelle Feinabstimmung zu sorgen.“ Die Liste der anstehenden Herausforderungen und Aufgaben sei lang und umfangreich: insgesamt 10 Schwerpunktbereiche umfasst das mehr als 30 Seiten lange Programm. „Das Programm spiegelt zu einem großen Teil die Wünsche und Vorstellungen der Bevölkerung wieder,“ betonte Albert Pürgstaller, der im Vorfeld mit zahlreichen Vereinen und Interessensvertretungen zusammengetroffen war, um die Anliegen der Brixner Bevölkerung kennenzulernen und diese in das Programm einfließen zu lassen.
Zu den wichtigsten Schwerpunkten gehören laut Pürgstaller die Realisierung der großen Verkehrsprojekte wie Westumfahrung und Autobahnanbindung Süd, die Verbesserung des ÖPNV, die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Brixen, die Förderung der Weiterbildung und des lebenslangen Lernens, die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, der Ausbau der Dienste an die älteren Bürger/innen, die Unterstützung der Familien, die Aufwertung der Kulturstadt Brixen sowie die Förderung von Ehrenamt, Zivilschutz, Jugend-, Sport- und Freizeitangebot.
Dialog mit der Bevölkerung im Mittelpunkt
Ein besonderes Anliegen sei ihm der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. „Dialog ist das wichtigste Element in jeder Beziehung – auch in der Beziehung zwischen Verwaltung und Bürger/innen,“ betonte Pürgstaller. Die Brixner Bürger/innen haben das Recht, informiert zu sein über Vorgänge und Vorhaben, die sich unmittelbar auf ihr persönliches Leben und Lebensumfeld auswirken. Diesem Wunsch müsse die Gemeindeverwaltung durch eine entsprechende Kommunikations- und Informationspolitik sowie Formen der Bürgerbeteiligung gerecht werden.
„Ausgehend von diesen Grundanliegen hat die SVP Brixen also ein detailliertes und umfangreiches Verwaltungsprogramm erarbeitet, das versucht, den vielfältigen und differenzierten Ansprüchen der Brixner Gesellschaft gerecht zu werden und an dem wir unsere Leistungsfähigkeit in den kommenden Jahren messen wollen,“ betonte Bürgermeisterkandidat Albert Pürgstaller abschließend.
Das Programm wird innerhalb der kommenden zwei Wochen hinterlegt und kann anschließend in der Gemeinde oder auf der Webseite der SVP Brixen www.svpbrixen.org eingesehen werden.
|
 |
 |